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Intros zu drei weiteren Bildserien

 

LR - 2

Siedlungen, ihre Zufahrtsstrassen und Landwirtschaft: diese Bildserie fokusiert auf Siedlungen, ihre Zufahrtswege (Strassen, Wege) und dem landwirtschaftlichen Umfeld. Ein Helikopterflug ist, wenn immer möglich, ein „Muss“ um die Eindrücke auf den Strassen viel besser einordnen zu können. Man kann dann auch viel zielbewusster Ausflüge planen. Von der zersiedelten Küste geht es oft durch Zuckerrohrfelder bergwärts und durch imposante Schluchten mit ihren „ravines“ in die mittleren Höhen der „Cirques“. Bambus, ein Gras wie Zuckerrohr, findet man auf diesen Wegen in vielfältigen und interessanten „Variationen“. Man entdeckt den Anbau von Gemüse und manchmal gar Viehwirttschaft, in Cilaos Linsen und Trauben, im tropisch feuchten Salazie Bananen, Ananas und der alles überwachsende ChouChou.

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LR - 3

Pflanzenwelten: zu den vulkanischen Erstbesiedlern gehören, wie überall auf der Welt, bestimmte Krusten- und Blattflechten. Interessant ist die Erstbesiedlung durch höhere Pflanzen auf frischen und erst kürzlich erkalteten Lavaströmen „La grand Brûlé“ des „Piton de la Fournaise“ wo stellenweise junge Farnpflanzen dominierten. Wurzeln von höheren Pflanzenarten finden einen Weg durch feinste Ritzen der erkalteten Lavaströme und beziehen in den Lavatunneln mit praktisch 100% Luftfeuchtigkeit Wasser und vermutlich Stickstoffverbindungen von den an den feinen Wurzeln lebenden Pilzen (?!). In hohen Lagen prägen knorrige Büsche, Moose und verschiedene Gräser die Landschaft während in tieferen Lagen die Pflanzenvielfalt sehr viel grösser und üppiger ist.In Gebieten mit häufigen Nebelschwaden findet man in mittleren bis höheren Lagen imposante Bartflechten und Farnbäume. Diese Bildserie zeigt Eindrücke zur vielfältigen Flora mit ihren vielen endemischen Pflanzenarten.

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LR - 4

Wasserbilder, Tiere und Blumen: diese Bildserie dreht sich ganz ums Wasser in den Bergen oder an den wilden Küsten im Süden der Insel. Einige wenige Tier- und Blumenbilder schliessen dann die vorliegenden Bildserien zu La Réunion ab. Wir waren erstaunt, praktisch keine Tiere zu sehen, mit Ausnahme der häufigen grossen, aber harmlosen Spinne (Nephelia inaurata, red legged golden orb web spider) und einigen Kleinvögeln. Gelegentlich flog einmal ein Schmetterling oder eine Fliege vorbei, wilde grössere Tiere sahen wir gar keine (sie sollen von der lokalen Bevölkerung praktisch ausgerottet worden sein). Kleine Gekos sahen wir nur auf der Veranda unseres Aufentahltortes. Gefährliche Tiere gibt es auf La Réunion nicht, auch keine Malariamücken. In den Küstenregionen kommen zwar kleine, kaum sichtbare Mücken vor, die aber nicht schlimm sind. Sehr schmerzhaft und für Patienten mit Herzkreislaufproblemen potentiell gefährlich sind allerdings Hundertfüssler und die an den Küsten vorkommende Feldwespe (Polistes hebraeus), welche nur auf La Réunion und Mauritius vorkommt.

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Literatur

(1) Guide Neos: Réunion, Maurice, Seychelles, Michelin, Edition voyage 2002, ISBN = 2-06-100189-0).
Sérge Gélabert: La RéUnion, île à grand spectacle mit einer kleinen DVD, Gélabert Productions (2008), ISBN = 2.9524068-7-1

(2) Wikipedia -> gute, kurze Informationen zu beinahe allen in den Bildtexten aufgeführten Bgriffen und Ortsnamen; Beiträge zur Flora und Fauna sollten aber besser im französischsprachigen Wiki gesucht werden.

(3) Googel Earth/Map: instruktive Karten zu den unter den Bildern aufgeführten Koordinaten vorhanden, Suche von Googel aber oft nicht sehr benutzerfreundlich ;-() -> hängt wohl vom PC und Betreibssystem ab (?).

(4) Sérge Gélabert: La Réunion, île à grand spectacle (inc. DVD) (2010). ISBN 2-9524068-7-1

 

 

 
Felix & Jacqueline Speiser-Courvoisier - Reiseeindrücke La Réunion 2013